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Kölner Stadtanzeiger vom 11.7.09 |
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Neuer Obstweg mit Clapps Liebling und Kaiser Wilhelm VON MONIKA KLEIN Leichlingen (RP) Was in Leverkusen bereits abgeschlossen ist, entsteht derzeit in Leichlingen: ein Obstweg, an dessen Rändern der Wanderer alte Obstbäume entdecken kann. Noch vor den Sommerferien könne der neun Kilometer lange Rundweg eingeweiht werden, verspricht Christian Butzel vom Naturschutzbund (NABU). Der Forstwissenschaftler arbeitet für die Naturstation. Jetzt pflanzte er mit Hilfe von zwei Zivildienstleistenden Obstbäume auf der Hangwiese am Altenhof nahe Leysiefen. Es ist die vorletzte Aktion für diese Saison, nur am Pohligshof werden noch weitere Gehölze in die Erde gebracht. "Es wird höchste Zeit", sagt Butzel. Denn die Bäume beginnen Saft zu ziehen und auszutreiben.
Noch sehen die Stämmchen mit den wenigen Ästen spärlich aus. "Und davon schneide ich jetzt gleich auch noch etwas weg", erklärt Butzel. In drei bis fünf Jahren erst sollen die Bäume Früchte tragen. Man könne das auch forcieren, aber dann werde das Holz zu weich und könne schwere Äpfel kaum tragen. Ausschließlich auf privaten Wiesen wurden die 50 Bäume entlang des Leichlinger Obstweges gepflanzt. Weil die Aktion über den Landschaftsverband Rheinland finanziert ist, entstanden für die Besitzer keine Kosten, aber sie dürfen die Früchte ernten. Ein Vertrag regelt die regelmäßige Pflege. Vom Leverkusener Obstweg schließt sich die Leichlinger Wanderstrecke in Diepental an. Von dort führt die Runde über den Bechlenberg durch Hühnerbusch nach Hülstrunk, von dort über Bennert, Oberschmitte, Richtung Leysiefen und durch den Wald zurück über Dierath, Richtung Roderhof. Drei Stunden Laufzeit sollte man für diese neun Kilometer lange Runde veranschlagen, denn die Strecke ist mit ihren vielen Höhenunterschieden anspruchsvoll, aber gut zu schaffen. Wie schon in Leverkusen und nächstes Jahr dann auch in Solingen machen Bild- und Texttafeln entlang des Weges auf Pflanzen und die dort beheimateten Tiere aufmerksam. Zur Eröffnung gibt es dann auch eine Wanderkarte, auf der Einkehrmöglichkeiten und Hofläden verzeichnet sind. |
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Rheinische Post vom 11.4.09 |
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Blüten-Wanderweg für Leichlingen Leichlingen. Die Stadt Leichlingen, die Naturschutzstation Rhein-Berg und der Landesverband Rheinland wollen einen „Obstwiesenwanderweg“ anlegen. Die vielen Anfragen an das Büro des Bürgermeisters zeigen, dass ein Blüten-Wanderweg auf großes Interesse stößt. Die Naturschutzstation hat im Leichlinger Gebiet Wiesen kartiert, um eine Route auf bereits vorhandenen Wegen zu erarbeiten. In einem ersten Schritt informierten Christian Buntzel und Bernd Sonntag von der Biologischen Station alle Anlieger über den genauen Routenverlauf und die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes Neuanpflanzungen von Obstbäumen regionaler Sorten durch den Landesverband finanziert zu bekommen. |
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Solinger Tageblatt vom 24.11.08 |
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Neuer Obstwanderweg
Am Dienstag wurde die Strecke eröffnet. (Bild: Ralf Krieger) Leverkusen - Die Stadt ist um eine neun Kilometer lange Attraktion reicher. Am Dienstag wurde der Obstweg Leverkusen eröffnet. 30.000 Euro teuer und mit garantierter Exklusivität weit über die Region hinaus. Denn wer Vergleichbares erleben möchte, muss bis an den Chiemsee reisen. Zwischen Lützenkirchen im Süden und Bergisch Neukirchen im Norden konzipierten die Biologin Claudia Heitmann von der Naturschutzstation Rhein-Berg und Kollege Frank Gerber, Diplom-Ingenieur für Landschaftspflege, ein Jahr lang einen Rundweg, der seinen Ausgangspunkt am Naturgut Ophoven in Opladen hat, über Claasbruch nach Atzlenbach und über Unterölbach zurück führt. Wer mag, kann die kurze, fünf Kilometer lange Variante über Claashäuschen oder die verlängerte Version, die bis nach Leichlingen reicht, wählen. Später soll der Obstweg bis Solingen erweitert werden und insgesamt eine Länge von 70 Kilometern umfassen, „aber das ist noch Vision“, sagt Claudia Heitmann. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Umwelt der Stadt Leverkusen und finanziert vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) entstand ein Weg, „auf dem wir zu den mehreren hundert Altbäumen weitere achtzig bis hundert hochstämmige, lokale, beziehungsweise regionale Obstbäume entlang des Weges pflanzen werden“, sagt Gerber. Hierzu haben sie mit den Eigentümern oder Pächtern, die Grundstücke entlang des Weges besitzen, Verhandlungen geführt. Denn die mussten eine 20-jährige Bestandsgarantie für die neuen Obstbäume unterschreiben. „Wir sind dabei grundsätzlich auf viel Verständnis gestoßen“, sagt Gerber. Zusammen mit dem Sauerländischen Gebirgsverein und dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Bergisch Neukirchen entstand ein „Apfel-Zeichen“, das den Weg weist. Entlang der Strecke sind Informationstafeln und Sortenschilder verankert, die über die Obstanbauhistorie aufklären oder Fragen beantworten wie diese: „Was ist eine Streuobstwiese“. Sie informieren weiterhin über die Vermarktung oder Pflege der Obstbäume. Die erste Obstweg-Führung findet am Sonntag, 2. November 2008, 13.30 Uhr, statt. Thema: Streuobstwiesen entlang des neuen Weges. Für teilnehmende Kinder gibt es ein spannendes Sonderprogramm. Treffpunkt: Naturgut Ophoven, Talstr. 4, Opladen. Die Info-Broschüre „Obstweg Leverkusen“, aus dem die Streckenführung und wichtige Informationen zum Weg zu entnehmen sind, gibt es beim Nabu-Naturschutzbund Rhein-Berg, den kooperierenden Hofländen und städtischen Einrichtungen. |
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Kölner Stadtanzeiger vom 29.10.08 |
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Kommentar-6.8.08 |
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Lokale Informationen vom 6.8.08 |
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BWL beantragt Obstlehrpfad (RP) Nach dem Fischlehrpfad soll Leichlingen in Zukunft auch einen Obstlehrpfad bekommen. Die Anlage eines solchen Weges hat jetzt Volker Jung für die Bürgerliste Witzhelden/Leichlingen (BWL) beantragt. Die BWL wünscht sich, dass der Weg die Ortskerne von Leichlingen und Witzhelden miteinander verbindet und an den örtlichen Obstplantagen vorbeiführt. Die Beschilderung sollte sich, vielleicht mit etwas kleineren Tafeln, am bestehenden Fischlehrpfad orientieren, schlägt Jung vor. Und führt an: „Durch Neuanpflanzung alter Obstsorten, Themen wie Obstverarbeitung, Produktvielfalt und Ernährungshinweise ließe sich ein abwechslungsreicher und vielfältig interessanter Wanderweg entwickeln, der dem örtlichen Tourismus und der Landwirtschaft zuträglich sein kann.“ |
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Rheinische Post vom 22.10.07 |
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Unter Hochstämmen Leichlingen - Ein Obstlehrpfad soll Leichlingen und Witzhelden verbinden und an die lange Tradition des Obstbaus in der Blütenstadt erinnern. Das hat nun Bürgerlisten-Ratsherr Volker Jung beantragt. Nach dem Vorbild des von Sponsoren ermöglichten Fischlehrpfades an der Wupper sollen seiner Anregung nach an einem Wanderweg entlang der Oberleichlinger Plantagen Informationstafeln zu Sorten, Obstverarbeitung und Ernährung aufgestellt und einheimische alte Sorten zur Ansicht angepflanzt und erläutert werden. Da auch die lokalen Bauernläden von einem solchen touristischen Angebot profitieren könnten, wird vorgeschlagen, den Obstpfad gemeinsam mit Leichlinger Landwirten und Gastronomen zu finanzieren. Die Wegeführung vom Tal auf die Höhe soll zudem vor allem zur Erntezeit zusammenwachsen lassen, was zusammengehört. Denn dass Erntedankfest und Obstmarkt gleichzeitig begangen werden, es aber weder eine offizielle Verknüpfung beider Großveranstaltungen noch eine Busverbindung gibt, ärgert Jung: "In diesem Jahr gab es zeitgleich zum Erntedankfestzug einen Traktorcorso in der Innenstadt. Dies ist in Witzhelden mit Kopfschütteln registriert worden." HGB/BILD: ARCHIV BERG |
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Kölner Stadtanzeiger vom 23.10.07 |
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„Da ist ein toller Zuspruch“ VON FRANK WEIFFEN, 12.12.07
Angelaufen war die Aktion - die auf einen Beschluss des NRW-Landschaftsausschusses zurückgeht und nach und nach das gesamte Rheinland abdecken soll - bereits im Juni. Allein in Burscheid wurden 167 Obstbäume, 330 sonstige Bäume, Gehölzer und Sträucher (etwa Haselnuss, Schlehe, Holunder) sowie 453 Stützpfähle für insgesamt 19 Pflanzorte bestellt. Die meisten davon (72 Obstbäume sowie die 330 sonstigen Bäume) wurden von Privatpersonen in Dierath bestellt. Kosten: rund 30 000 Euro Die restlichen 65 Obstbäume gehen nach Leichlingen. Die Kosten für den LVR: rund 30 000 Euro. Susanne Vogel vom LVR lächelte trotz rot angelaufener Finger und durchnässter Daunenjacke zufrieden: „Da ist ein toller Zuspruch“, sagte sie, die in den vergangenen Monaten die „Baumbesteller“ und deren Grünflächen genau unter die Lupe genommen hatte, um auszuschließen, dass Äpfel, Birnen und Kirschen dort angepflanzt werden, wo irgendwann einmal gebaut werden könne. „Die Leute mussten uns schon versichern, dass sie die Bäume nur in Bezirken außerhalb der Ortschaften und quasi in die Landschaft hinein pflanzen“, betonte auch Uwe Graetke vom Amt für Umwelt- und Naturschutz der Stadt Burscheid. Und so wird nach dem gestrigen Schleppen in den kommenden Tagen wohl allerorts gebuddelt und geschaufelt werden. Auf dass die Burscheider und Leichlinger bald ihre „Vereinsdechantsbirnen“, „Gellerts Butterbirnen“ und „Kaiser-Wilhelm-Äpfel“ genießen können. |
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Kölner Stadtanzeiger vom 12.12.07 |
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